Mariengymnasium Papenburg in Trägerschaft der Schulstiftung im Bistum Osnabrück

Nicole Severa Tönjes 

Moin zusammen!

Mein Name ist Nicole Severa Tönjes und ich unterrichte seit August am Mariengymnasium.
Geboren bin ich im Jahre 1989 in Vechta, wo ich die Liebfrauenschule, ebenfalls eine Mädchenschule, besuchte. Nach dem Abitur 2008 zog es mich ins schöne Osnabrück, wo ich meine heutigen Fächer Spanisch und Geographie studierte.
Während des Masterstudiums verschlug es mich nach Vigo (Galizien) im Nordwesten Spaniens, wo ich mehrere Monate an einer Berufsschule arbeitete und dabei Land und Leute schätzen lernte.
Nach Beendigung des Studiums ging es für mich nach Ostfriesland, wo ich mein Referendariat an der KGS Wiesmoor absolvierte.
Bevor ich am Mariengymnasium begann, arbeitete ich noch an einer Oberschule, wo ich vor allem in den Bereichen Deutsch als Zweitsprache und Inklusion tätig war. Jeder der genannten Bereiche war sehr lehrreich und stellt eine Bereicherung für mein Leben dar. 
Jetzt freue ich mich, am Mariengymnasium unterrichten zu dürfen und mit einem Kollegium, das mich herzlich willkommen geheißen hat, zusammenzuarbeiten.

Motivation, sich am Mariengymnasium zu bewerben:

Ich selbst habe damals eine Mädchenschule besucht und ich fühlte mich dort immer sehr gut aufgehoben. Jetzt freue ich mich, die Perspektive wechseln zu können und von der anderen Seite des Pults eine schöne Zeit am Mädchengymnasium zu verbringen.  

Was macht für Sie guter Unterricht aus?

Gutes Lernklima, Methodenvielfalt, gegenseitiger Respekt  

Wie gehen Sie mit der Corona-Pandemie um?

Ich bin nicht verängstigt, aber ich bin vorsichtig und bemühe mich, die Abstandsregelungen einzuhalten. Mit den bisher getroffenen Maßnahmen konnte eine Ausbreitung des Virus verlangsamt werden. Vor Einführung der Maskenpflicht litten viele Menschen unter den Ausgangsbeschränkungen. Die Einführung der Maskenpflicht empfinden viele als Zumutung und kommen damit nicht zurecht. Allerdings denke ich, dass jeder durch das Tragen einer Maske einen kleinen solidarischen Beitrag leisten kann, der es vor allem überhaupt ermöglicht, dass wir uns wieder vermehrt frei bewegen können.  

Welche (Schul-)Reform würden Sie am liebsten auf den Weg bringen?

Eine schnellstmögliche Schuldigitalisierung  

Ihre Vorbilder?

Vorbilder habe ich einige. Von der frühen Kindheit bis heute. Die meisten befinden sich in meinem engsten Freundes- und Familienkreis. Es treten auch immer wieder neue Menschen mit einer Vorbildfunktion in mein Leben.  

Ihr Held / Ihre Heldin Ihrer Kindheit / Jugend?

Ich war Baywatch Fan durch und durch. Daher mein Hobby J

Welchen Hobbys gehen Sie nach?

Normalerweise bin ich immer in Schwimmhallen anzutreffen. Während der Corona-Zeit leider wenig bis gar nicht.  

Welches Buch lesen Sie gerade?

„La buena hija“ von Karin Slaughter  

Wenn Sie nicht Lehrer / Lehrerin geworden wären, welchen Beruf hätten Sie dann ergreifen wollen?

Vorher wollte ich Tierärztin werden, aber da war ich noch ein kleiner Stöpsel. Da dachte ich auch, dass Tiere durch Schmusen wieder gesund werden J Aber wäre ich keine Lehrerin geworden, wäre ich wahrscheinlich in die Physiotherapie o.ä. gegangen.  

Worüber können Sie herzlich lachen?

Über eine Menge, zum Glück. Lachen ist gesund. Im Schulalltag sind es meist die unerwarteten Schlagfertigkeiten und teils sarkastischen Sprüche der SchülerInnen.  

Worüber ärgern Sie sich am meisten?

Mangelnde Empathie. Empathie hilft, als Mensch zu wachsen.  

Wie und wo verbringen Sie gerne Ihren Urlaub?

Sowohl warme als auch kalte Gegenden. Für mich als Naturistin sind dabei Unternehmungen in der Natur besonders wichtig (Wandern durch die Vogesen, Besuch auf den Cíes-Inseln mit Blick auf den Atlantik…).  

Ihre Meinung zu den digitalen „sozialen Medien“ wie Facebook, Twitter, Instagram oder TikTok?

Social Media ist ein zweischneidiges Schwert. Ich selbst nutze hauptsächlich Instagram sehr gerne. Ich kann dadurch mit Freunden und Familie, die sich im Laufe der Jahre auf der ganzen Welt verteilt haben, stets in Kontakt bleiben und mich mühelos mit ihnen austauschen. Dadurch, dass Ideen, Kunst etc in sozialen Netzwerken mehr geteilt werden, bietet sich auch die Möglichkeit, sich kreativ auszutoben und Anregungen zu sammeln. Auch mit Nachrichtendiensten sind wir viel schneller verknüpft. Nichtsdestotrotz birgt die digitale Kommunikation einige Risiken. Wo schnell eine Menge Informationen geteilt werden, können auch schneller falsche Infos im Netz auftauchen. In keiner Zeit können sich falsche Nachrichten schneller verbreiten als in der Social-Media-Zeit. Daher ist es zwingend notwendig, den Blick zu schärfen. Des Weiteren machen Menschen, die mit Social Media aufwachsen, ihr Leben häufig sehr transparent. Bei jeder Aktivität werden auch Spuren hinterlassen, wodurch wir die Kontrolle automatisch an andere weitergeben. Eine grundlegende Sensibilität mit dem Umgang von Daten halte ich daher für unerlässlich.  

Ihr Lebensmotto?

„Euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen.“