Mariengymnasium Papenburg in Trägerschaft der Schulstiftung im Bistum Osnabrück

Schülerinnen beim Jugenddialog der Meyer Werft

„Mit der Jugend ins Gespräch kommen“ - das war die Absicht der Verantwortlichen der Meyer Werft, die zum zweiten Mal in diesem Jahr zu einem „Jugenddialog“ über die Zukunft der Kreuzschifffahrt eingeladen hatten. Im Rahmen der Begabtenförderung durften zwei Schülerinnen des MG gemeinsam mit Herrn Schleinhege, der im Rahmen eines Seminarfachs und einer Technik- AG viele Schülerinnen des MG für den Bereich Technik begeistert, an der Veranstaltung auf der Werft teilnehmen.

Ca. 40 Mitarbeiter*innen und Auszubildende der Werft nahmen sich einen Vormittag Zeit, um im modern eingerichteten Besucherzentrum der Werft mit Schülerinnen und Schülern aus den Regionen Emsland, Ostfriesland und dem Rheiderland die Entwicklungen beim modernen Bau von Kreuzfahrtschiffen zu diskutieren.
Im offenen Format des „World Caf'é“ wurden an zehn Stationen unterschiedliche Themen rund um den Schiffbau, die Schifffahrt und die Kreuzfahrtbranche vorgestellt und kritisch hinterfragt. Dafür hatten sich die Verantwortlichen motivierende Themenformulierungen ausgedacht wie beispielsweise „Lego im Schiffsbau?“, „Alkohol für Schiffe?“, „Macht (nicht) Watt ihr Volt“ oder „Von Drohnen und Hyperloops“. Experten und Expertinnen aus den Abteilungen Technische Büros, Forschung u. Entwicklung, Einkauf, Projektmanagement und Produktion informierten ihre jungen Gäste über die Entwicklungsarbeit bei den Kreuzfahrtschiffen.
Das geschärfte ökologische Bewusstsein in der Bevölkerung zwingt auch die Kreuzfahrtbranche dazu, über einen Weg zum emissionsfreien Kreuzfahrtschiff nachzudenken. Am Einsatz von Brennstoffzellen und Methanol werde seit mehr als fünf Jahren geforscht, betonte das WerftUnternehmen. Die Schüler und Schülerinnen hatten auch die Möglichkeit, einen Blick in die Arbeitshallen der Werft zu werfen und die ungewöhnlich großen Dimensionen beim Kreuzschifffahrtsbau zu bewundern. 

Das Mariengymnasium ist der Meyer Werft dankbar für die Einladung zum Jugenddialog, weil es seinen Schülerinnen Anreize schafft, über die eigenen Talente und beruflichen Wünsche nachzudenken. Außerdem lernten die MG-Schülerinnen so einen der größten regionalen Arbeitgeber kennen, der eine große Vielfalt an Ausbildungsberufen im Handwerk anbietet. Auch Schülerinnen mit dem Abitur in der Tasche können bei entsprechender Eignung im Rahmen eines dualen Studiums einen attraktiven Ausbildungsplatz bei der Meyer Werft erhalten. Im Februar 2020 werden einige MG-Schülerinnen des 10. Jahrgangs ein Berufspraktikum auf der Meyer Werft absolvieren.

SIW / 06.12.2019